SYDNEY HARBOUR BRIDGE 75TH ANNIVERSARY CELEBRATIONS

Heute war es soweit. Die Sydney Harbour Bridge wird 75 Jahre alt. Und heute wurde das mal so richtig gefeiert.
Vielleicht vorab ein paar kurze Infos über die Bridge für die Interessierten unter euch.
Die Sydney Harbour Bridge wurde am 19. März 1932 offiziell eröffnet und ist seitdem die Hauptverbindung zwischen Sydneys Nord- und Südküste. Die Bridge führt über den Port Jackson (Hafen) oder auch Darling Harbour genannt. Die ‚Sydneyaner’ nennen die Bridge ganz schlicht „coat hanger“ (übersetzt: Kleiderbügel). Die Harbour Bridge ist nach dem Opera House eines der Wahrzeichen Sydneys.
Die Spannweite der Sydney Harbour Bridge beträgt 503 Meter, und der Bogenscheitel erhebt sich 134 Meter über den Meeresspiegel, wobei diese Höhe aufgrund der Expansion des Stahls an heißen Tagen um 18 cm steigen kann. Im Bogen sind 39.006 Tonnen und insgesamt 52.800 Tonnen Stahl verarbeitet, womit diese Brücke die schwerste und gleichzeitig längste Bogenbrücke der Welt ist. Weiterhin wurden etwa 17.000 m³ Granit und 95.000 m² Beton verbaut. Der Stahl kam dabei zu 79 % aus Großbritannien, der Rest aus australischer Produktion. Mit ihrer Breite von 50 Metern ist sie die „Breiteste Brücke der Welt mit langer Spannweite“. Auf der Bridge befinden sich insgesamt acht Straßenspuren (davon eine Busspur), zwei Bahngleise, einen Fahrradweg und einen Fußweg. Eröffnet wurde die Brücke mit 6 Straßenspuren, 2 Bahngleisen, 2 Straßenbahnschienen und jeweils einem Fuß- und Fahrradweg. Auf der Brücke befindet sich der Bradfield Highway, welcher mit etwa 2,4 km einer der kürzesten Highways in Australien darstellt (der kürzeste befindet sich auf der Story Bridge in Brisbane und heißt ebenfalls Bradfield Highway). Mit den Auffahrrampen beträgt die Brückenlänge über alles 1149 Meter.
Die zwei granitverkleideten Pfeiler auf jeder Seite sind nur Dekoration bzw. dienen als Museum (Südostpfeiler). Sie ragen 89 Meter über den Wasserspiegel. In Wirklichkeit wird die Brücke von vier riesigen Stahlstelzen getragen. Über die Zeit des Baus wurden die halben Bogen durch 128 Stahlseile gehalten. Jedes war 365 Meter lang, 7 cm im Durchmesser, wog 8,6 Tonnen und bestand aus 217 einzelnen Drähten.
Gebaut wurde die Brücke in 7 Jahren und 356 Tagen von 1924 bis 1932. Die Kosten betrugen 10.057.170 Pfund, 7 Shillinge und 9 Pennies (Anfangsschätzung: 4.217.722 Pfund). Durchschnittlich waren etwa 1400 Männer am Bau der Brücke beschäftigt, 16 starben. Bereits 1885 (evtl. sogar bereits früher) wurde mit Diskussionen um eine Querung des Hafens begonnen. Es wurde immer wieder um Brücke oder Tunnel oder auch die generelle Notwendigkeit eines Bauwerkes debattiert. Eröffnet wurde die Brücke letztendlich am 19. März 1932. Seit dem 1. Oktober 1998 ist es möglich, die Brücke beim sogenannten „Bridge Climb“ zu besteigen. In Gruppen werden täglich viele Besucher auf die Bögen der Brücke geführt, der Einmillionste am 14. April 2003. Am 28. Mai 2000 haben mehr als 250.000 Menschen die Brücke überquert. Eine Bronzetafel erinnert an diesen Tag und das Zeichen zur Versöhnung.
Der Anstrich der Brücke ist ein endloses Unterfangen, da er normalerweise zehn Jahre dauert, wobei 30.000 Liter Farbe verbraucht werden. Wenn der Streichertrupp die Brücke einmal vollständig gestrichen hat, kann er schon wieder von vorne anfangen. Die ersten drei Anstriche brachten etwa 272.000 Liter Farbe an. Es müssen insgesamt 485.000 m² Stahl gestrichen werden. Im Gegensatz zu den ersten Anstrichen mit Pinseln erfolgt die Anbringung der Farbe in den letzten Jahren mit Spritzpistolen. .
Vor dem Brückenbau nutzten etwa 40.000 Fahrzeuge täglich die Fähren. 1992 passierten 181.878, nach dem Hafentunnelbau um die Jahrtausendwende noch etwa 161.000 Fahrzeuge die Brücke täglich. Die Gebühr für eine Fahrt in Richtung Central Business District beträgt für ein Auto derzeit (2006) 3 Australische Dollar (etwa 2 Euro), die Fahrt Richtung Norden ist kostenlos.

Und los gehts. Das ist die Train Station am Wilsons Point. Kurz vor der Harbour Bridge in North Sydney. Tausende von Leuten sind in den Zug ein- und natürlich auch alle hier wieder ausgestiegen. Die Züge fuhren im Minutentackt und sind doppelstöckig. Aber selbst das hat nicht ausgereicht. Hunderte von Sicherheitsbeamten haben versucht, die Menschenherde so gut es ging in Schach zu behalten.
Raus aus der Train Station und ab richtung Bridge. Menschen so weit das Auge reicht.
Diese Banner waren in der ganzen Stadt verteilt. Damit auch ja keiner vergisst, dass die Bridge Geburtstag hat. Und da kommen wir der Sache schon näher.
Dieser Anblick ist einfach nur überwältigend. Das haben sich wohl auch die vielen Flugobjekte am Himmel gedacht. Obwohl der Ausblick für die von da oben auf die vielen gelben Köpfe bestimmt schöner war. Mit den gelben Köpfen meine ich, dass jeder, der die Brücke überquert hat, eine Mütze geschenkt bekommen hat. Der Anblick aus einer ferneren Perspektive oder im Fernsehen war schon echt super.
...gelbe Mütze...eine unter 100.000den.
Überall auf der Brücke standen riesige Boxen aus denen Musik kam. Das hat das feeling noch einmal mehr angehoben. Es war super!
Auch heute konnte man in das Museum und 'Bridge Climbing' (wobei auch ein Fernsehteam den ganzen Tag oben von der Bridge gesendet hat).
...Cheeeeeese... Eine gelbe Flut voller Menschen...
...und ich mitten drin... da haben wir die Brücke hinter uns gelassen...
Diese Füße sind über die Harbour Bridge gelaufen! *g* Mit 400.000 anderen Füßen!
Was durfte natürlich nicht fehlen? Klar, irgendwelche verrückten Leute als Harbour Bridge verkleidet.
Aber was der Weihnachtsmann da sollte weiß ich auch noch nicht so genau!?! Aber ich war schon froh, als ich aus dem Getümmel raus war...
Das Erlebnis war super!

SOMETHING IS CHANGING


Hilke und ich haben es uns heute nochmal richtig gut gehen lassen. Wir waren bei der Pedicure. Ihr lacht jetzt bestimmt. Aber diese Beauty-Shops gibt es hier an jeder Ecke, weil jeder viel Wert auf seine Körperpflege legt. Sogar die Männer. Aber ich denke das liegt auch daran, dass hier jeder mit offenen Schuhen rumläuft. Wir haben es sehr genossen. Ein Whirlpool-Bad für die Füße, Sessel mit Rückenmassage, Fußpflege, Fuß- und Wadenmassage, ... Und sehr günstig. Da lässt es man sich doch öfter mal gut gehen. Leider konnten wir keine Fotos machen. Das wäre dann doch etwas peinlich geworden.
Und auf dem rechten Bild muss ich doch unbedingt noch zeigen, was die Hilke für komische Verrenkungen mit ihren Zähen machen kann. Ui!
Und da ziehen sie von dannen. Es war so ungefähr gegen 2:00 pm. Ab durch die Hintertür und wech...
Och man ist das traurig! Da mussten wir die süße kleine Maus echt gehen lassen. Aber zu Hause wird sie ja auch vermisst. Außerdem sehen wir uns in Deutschland wieder! Kölle ist ja nicht soweit. Und ganz besonders wichtig: Es lebe das Internet!
Du fehlst uns jetzt schon ganz doll!
Tja. Und jetzt bin ich in Hilkes Zimmer gezogen. Mit meinen Geburtstagsluftballons. Ganz klar!
Aber es ist schon ganz schön komisch. Hier riecht noch alles nach Hilke. *schlurchz*
Alleine 'o-ohn' macht nicht halb so viel Spaß! Wie man sehen kann... Aber ich were es schon überleben.
So. Und nachdem Hilke, Oliver, Isabel und Anne wieder nach Hause geflogen sind, unsere anderen Hostelmates so gut wie alle auf einem Wochenendtrip sind, haben Ron, Olga und ich auch die Flucht ergriffen. Ab in die Sidebar.
Mein Gott war der Laden voll. Das lag aber auch daran, dass noch mehr Menschen in der Stadt sind als sonst. Die ganze letzte Woche wurde der St. Patricks Day gefeiert und morgen wird die Harbour Bridge 75 Jahre alt. Hier wird also immer was gefeiert. Und jeden zweiten Tag kann man sich ein Feuerwerk angucken.

Und was darf auf einem St. Patricks Day nicht fehlen? Ganz klar, tausende betrunkene Ir(r)en, mit grünen überdimensionalen Hüten und grünen Haaren. Da können Jacqueline und der Otti bestimmt Lieder von singen. Aber ich bin mir fast sicher, dass wir beinahe so viele Ir(r)en hier in Sydney hatten wie ihr in Irland. ;-)

LAST DAY (SCHOOL AND HILKE)


Jeden Morgen wenn ich zur Schule gehe, liegt dieser alte Mann auf der selben Parkbank und schläft. Immer in der selben Pose. Seinen Kopf auf seinem Rucksack, die Mütze ins Gesicht gezogen und den linken Zeigefinger auf den Lippen. Und jeden Morgen fallen die Sonnenstrahlen genau in sein Gesicht. Aber das scheint ihn nicht weiter zu stören. So wird er dann wach gemacht. Nur heute morgen ist er schon auf. Die Sonne muss schon 10 Minuten eher über die Dächer der Häuser auf der gegenüberliegenden Straßenseite gestiegen sein.

Heute ist mein letzter Schultag. Das bedeutet, es sind schon 6 Wochen vergangen. Wahnsinn!
Jeder hat heute eine Präsentation über 5 Minuten gehalten und der liebe Ace musste das natürlich filmen. Aber das ist eine gute Idee, damit man seine eigenen Fehler besser erkennen kann. Hier musste Marco dran glauben.
Ja. Und was gehört zu einem letzten Schultag? Natürlich ein Zertifikat, Glückwünsche, 1000 Fragen wie es jetzt weitergeht und eine kleine Rede muss man natürlich auch halten. Leider kann man nicht sehen, dass ungefähr 150 Leute auf der anderen Seite um mich rum stehen. Und ob ihr es glaubt oder nicht, in Australien muss das Alphabet hinten anfangen, denn ich war ganz im Ernst die aller Erste...
Oh ja. Das ist Hilke mit unserem schicken Adonis...!
Und rechts ist die Hilke beim Koffer packen. Das ist gar nicht so einfach nach 8 Monaten Aufenthalt in Australien, den Koffer zu packen und dann auch noch nicht mehr als "20" kg mitzunehmen. Es waren dann doch so um die 28 kg glaube ich, aber selbst davor ziehe ich einen Hut. Man ist dieser Anblick traurig...!
Das war dann die Hänkersmahlzeit. Spaghetti mit Möhren in Pfefferrahmsoße, und für Hilke natürlich, ganz wichtig (!), FLEISCH!
Wir haben den Abend noch richtig genossen. Denn was glaubt ihr haben wir gemacht? Ein bisschen lecker Malibu mit Apfelsaft getrunken und um die Wette ge'o-oh't (ICQ). Wir haben also gequatscht, Bilder ausgetauscht und wie so oft im Internet gesurft.

THANX FOR THE CONGRATULATIONS

Vielen, vielen Dank für die ganzen lieben Glückwünsche! Ich habe mich riesig gefreut!

BIRTHDAY - PART 2 (LAST HOURS - SURPRISE IN MY ROOM)


Nach dem Gaff sind wir nach Hause gegangen. Und was hat mich da erwartet? Ein Haufen lieber netter Leute, die mir Geburtstagskuchen gebacken haben, mein Zimmer mit australischen Luftballons und Girlanden geschmückt, Partyhüte aufgesetzt und ein Lied für mich gelernt und gesungen haben. 'Happy Birthday sweet sixteen' von Neil Sedaka.
Ich hatte einen Geburtstagskuchen mit 22 Kerzen, die ich vorbildlich ausgeblasen habe und die Süßen haben mir eine ganz tolle Karte geschenkt, wo jeder in seiner Sprache etwas drauf geschrieben hat. Beim türkischen habe ich schon etwas Probleme. Hehe. Und eine Sixtys-Song-Sammlung habe ich geschenkt bekommen. Die wollte wir uns hier schon seit Wochen kaufen.
Wo ich gerade bei Geschenken bin, die liebe Jeannette hat mir auch ein wunderschönes Geschenk gemacht. Eine Handtasche, eine Kette und Ohrringe. Sie hat gemeint, dass das vom Eastern-Bunny gekommen ist. Total lieb!

Das ist mein dekoriertes Bett. Und, mmh...lecker Kuchen!
Man habe ich mich gefreut. Das war einfach nur süß! Pary auf 2m²! Gemütlich!
Dank euch hatte ich einen super schönen Geburtstag in Australien! Danke, danke, danke!
Die Kerstin hat ein Geburtstagsvideo für mich aufgenommen. Schade dass ich euch das nicht zeigen kann. Da ist das Beste drauf zu sehen. Vielleicht ein andern Mal!